Tobias Schächter, Türkeireporter mit kulturell interssantem Nachnamen, war für deutschsprachige Nachrichtenredaktionen viele Jahre in Istanbul tätig, schreibt heute auf Quantara.de:
„Third-place World Cup contender in 2002, Turkey didn’t even make it through the qualifying rounds for the 2004 European Championship in Portugal; if it had now missed a chance to compete for the second time, that would have been too much to bear. This has a lot to do with how Turkish men view their role in society, always wanting to be on the winning side. The concept of „honorable defeat“ is non-existent in Turkish football.“
Ich vertraue auf die emanzipierten deutschen Türkinnen, die ihren Männern und Brüdern hoffentlich das „Konzept des ehrenvollen Unterliegens“ beibringen können.
A propos Konzept: Das Konzept des ausgelassenen Hupens könnten sie den deutschen Anwohnern belebter Straßen und Plätze heute Abend vielleicht dann auch bei gleicher Gelegenheit vermitteln; wie auf allen Kanälen schon wieder der deutsche Ordnungsfimmel raushängt, ist einfach nicht mehr witzig:
„Jeder Kick ein Korso“ spottet Spiegel-Online darum heute sehr hübsch und schließt mit tüpisch typisch deutscher Miesepetrigkeit: „Vielleicht sollte man – trotz des Lärms bis weit nach Mitternacht – diese Autokorsos noch einmal so richtig genießen. Denn wer weiß, womöglich sind bis zur nächsten Fußball-WM die Spritpreise derart hoch,…“
Ach, lassen wir das…
Hoch die Hupe, die Freude zählt noch vor dem Sieg,
meint nochmals euer vattaunsa
„Iyi oynayan kazansin!“ – „Der Bessere soll gewinnen!“
Kuckstdu:
http://www.nw-news.de/nw/news/video_news_aus_owl/?cnt=2437273